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Jade aus Neuseeland

Anhänger aus Jade - Greenstone

Schmuck aus Neuseeland

Die in Neuseeland vorkommende kostbare Jade - Art Nephrite wird aufgrund ihrer Farbe und Lichteffekte als Greenstone bezeichnet und von den Ureinwohnern Neuseelands, den Maori, traditionsgemäß zur Herstellung von Schmuck , Werkzeugen, sowie Kultgegenständen verwendet.
Einer Maori Legende nach entstand die Jade als Versteinerung der Tränen einer Frau. Der Maori-Begriff für Jade ist Pounamu.

Nephrite Jade ist farbenreich und oft durch kleine dunklere Einschlüsse gekennzeichnet. Die charakteristischen Färbungen stammen durch die in den äußeren Gesteinsschichten unter Hilfe von Luft auftretende Oxidation.
Wegen ihrer extremen Härte wurden Jadesteine von den Maori neben den vielen verschiedenen Schmuckformen schon seit jeher auch zur Herstellung von Waffen und Werkzeugen verwendet.


Schmuck aus Neuseeland Der Begriff Greenstone (grüner Stein) für die neuseeländische Jade wurde von den ersten europäischen Entdeckern (Geschichte Neuseelands) geprägt, die im 18. Jahrhundert nach Neuseeland kamen. Sie sahen den traditionellen Jadeschmuck der Maori. Da sie den Schmuck nicht als Jade erkannten, nannten sie ihn Greenstone und der Begriff blieb bis heute erhalten.

Schmuck aus Pounamu also Jade hatte stets eine hohe rituelle Bedeutung für die Maori, da er laut Überlieferung die geistige Kraft des Trägers verstärkt, indem er die vom Künstler während der Herstellung des Schmuckstückes aufgewendete Energie und Liebe wieder an ihn abgibt. Außerdem besitzt jedes Carving eine Verbundenheit zu seinem Ursprung, den Flüssen und Bergen Neuseelands.


Schmuck aus Neuseeland Das steigende Interesse an den alten Traditionen der Jade- und Schmuckherstellung in Neuseeland führt dazu, dass es seit einigen Jahren wieder eine stetig steigende Zahl talentierter Künstler gibt, die sich dem traditionellen Schmuck- und speziell dem Jade-Carving widmen. Auch Schmuck aus Bone sowie Pauaschmuck in traditionellen Symbolen erleben einen neuen Bekanntsheitsgrad. Durch die heute wieder vorhandenen neuen Einflüsse aus dem pazifischen Raum aber auch aus Asien entwickeln sich so auch neue Quellen der Inspiration.

Der Prozess des Jade-Carvings erfordert eine akribische and äußerst präzise Arbeitsweise. Zuerst muss der Künstler die Jade untersuchen, um die individuelle Farbe, Struktur und Klarheit jedes Jadesteines zu erkunden.
Einige Künstler nennen diese charakteristischen Eigenschaften das „Herz der Jade“.


Mania Nachdem die grobe Form mit einer Diamant besetzten Säge herausgeschnitten wurde, werden die Kanten zuerst grob, anschließend immer feiner geschliffen und schließlich poliert bis die Jade die bekannte glänzende Oberfläche erhält.

Weitere Informationen zu Jade aus Neuseeland finden Sie hier.








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